don't breathe

Review: The Shallows & Don’t Breathe

08
Sep
2016

Zwei Filme, zwei orginelle Ideen, zwei unterschiedliche Bewertungen: In unserem Review-Doppelfeature geht es heute um die beiden Schocker “The Shallows” und “Don’t Breathe”. Während sich in “The Shallows” die gequälte (und sehr heiße…) Blake Lively gegen einen blutrünstigen Hai erwehren muss, bekommen es im düsteren “Don’t Breathe” ein paar räuberische Teenies mit einem blinden und extrem wütenden Hausbesitzer zu tun. Ein Film überzeugt, der andere strauchelt zum Ende hin – unsere Meinung zum Thriller-Doppelpack im Video. Hai Five!

Das Ganze auch als Podcast:

“The Shallows” läuft schon in den Kinos, “Don’t Breathe” startet am 8. September.

Ist einer der Filme für euch interessant? Oder gar beide? Oder was?



4 Kommentare

  • Profilbild von sir-jay sir-jay sagt:

    Ihr immer mit eurem “Falls euch der Film nicht interessiert”. Ich schau mir jedes Filmreview von euch an, euch höre ich einfach gerne zu.

    Shallows ist jedenfalls mal vorgemerkt, danke für den Tipp!

  • iUserProfile sagt:

    Schade, The Shallows konnte uns überhaupt nicht gefallen. Weder war das spannend noch irgendwie glaubhaft. Ich weiss nicht wann die gute Dame ihr Studium abgebrochen hat aber einem Vogel die Schulter einzurenken wo dieser das Handgelenk hat war auch nur der Höhepunkt des pseudomedizinischen Nonsense der hier zur Schau gestellt wurde. Nicht das es auch nur in irgendeiner Weise zum Film beigetragen hat was da mit dem Vogel passiert ist, ausser das man offenbar irgendwie zumindest 90 Minuten voll kriegen konnte. Vielleicht haben die Macher aber auch der Frau Lively nicht ganz zugetraut den Film alleine zu tragen und mussten ihr den Vogel zur Seite stellen. Klar – ist alles nur ein Film, aber war uns leider alles viel zu viel Quatsch und viel zu wenig Inhalt.

  • Trallala sagt:

    (Spoilergefahr zu Don’t Breathe)

    The Shallows habe ich (noch) nicht gesehen, aber Don’t Breathe und hatte nach meinem Kinobesuch eigentlich fast die selben Gedanken dazu wie ihr.

    Toll waren wirklich diese Kamerafahrten am Anfang durch das Haus über die Köpfe, die teilweise sogar forshadowing hatten (die Werkzeugwand), die Soundkulisse gefiel mir auch, wobei ich diese extreme Lautstärke bei den Schüssen zB als Stilelement gesehen habe. Ihre Schritte etc. waren ja auch lauter und man sagt ja auch, dass die anderen Sinne geschärft werden, wenn einer ausfällt, deswegen hatte ich es so empfunden, dass generell die Lautstärke ein bisschen nach oben geschraubt wurde….oder vielleicht waren es auch nur billige Jumpscares? :D Mich hat das weniger gestört, da ich da wie gesagt ne gewisse Absicht unterstellt habe und hab deswegen diesen verdammten Hund nur innerlich verflucht ;)

    Ich hatte außerdem den Nachteil, dass ich den Trailer schon gesehen hatte und leider sieht man dort auch wieder schon zu viel. Unter anderem eben auch, dass Herr Ex Veteran eine Dame im Keller angekettet hat und als kurz die Backstory zu dem Herrn angerissen wurde, schoss mir sofort das Ende durch den Kopf: “Der hat bestimmt die Mörderin seiner Tochter im Keller!” Das mit dem Baby kam mir dann nicht in den Sinn, aber wer kann sowas schon erahnen?

    Ich stimme euch da aber zu, diesen Twist hätte es nicht gebraucht. Und es stört mich, dass man dem alten Mann in den letzten 20 Minuten noch diesen “Psychopathen”-Stempel aufsetzten musste. Denn am Anfang, kurz nachdem er den ersten Jungen erschossen hatte, kam es mir so vor, dass er da wirklich mit sich gerungen hat, dass er es irgendwo auch bereut hat, aber nicht anders handeln konnte. Als blinder alter Mann (ohne Psychopathen-Backstory), würde ich mir aber auch zweimal überlegen, ob ich wer weiß wie viele Einbrecher einfach mal so in meinem Haus rumlaufen lasse, während ich auf die Polizei warte, oder darauf hoffe, dass sie sich von alleine vom Acker machen.

    Für mich persönlich hat diese aufgezwungene schwarz-weiß Malerei ohnehin nicht funktioniert, da man die Kids am Anfang zur Einführung ja bereits bei einem Einbruch begleitet und der eine Herr einfach mal fröhlich durch das fremde Haus onaniert, während das Mädchen sich die Klamotten der Hausbesitzerin anzieht (?! Da bin ich mir nicht so sicher, aber ich glaub, sie hatte sich umgezogen). Also finden sie ihre Einbrüche ja alle schon ein bisschen geil und machen das nicht nuuuur aus der Not heraus.

    Das Ende war wirklich zu lange und teilweise auch selten doof….da ist sie schon draußen im Freien und anstatt einfach loszulaufen, dreht sie sich nochmal um und sagt: “Hier draußen kannst du mir nichts tun!” Ha, Hund vergessen!! Wie doooof muss man denn sein? Das war einfach nur für den Zuschauer gemacht, kein Opfer würde sich da doch nochmal hinstellen und….ach!

    Puuuh eeehm….jetzt hab ich doch ein bisschen viel geschimpft, aber nichtsdestotrotz hatte ich meinen Spaß im Film. Das meiste Negative ist mir erst im Nachhinein beim quatschen mit Freunden aufgefallen, während dem Film ging es eigentlich.
    Da sind mir vielmehr die tollen Szenen im Kopf geblieben (zB die Szene im stockdunklen Keller) oder tolle nachvollziehbare Twists (die Heckenschere in der falschen Leiche).

    Lange, unnötige Rede, kurzer Sinn: leider wurde der Film nicht perfekt, aber ich möchte ihn auch nicht missen, da er trotzdem tolle Elemente hat :) Und Stephen Lang ist einfach bombastisch!

    Und vielen Dank an euch für euer Review :D

  • Jackie Thunder sagt:

    Howdy, ihr Gruselfans und Sexy Cripples!

    Ich habe neulich auch auf eure Empfehlung “The Shallows” gesehen und habe ihn als deutlich besseren Horrorfilm der letzten Jahre in Erinnerung behalten. Und auch wenn der Gedanke und Ursprung des Horrors ein relativ einfacher ist, hat er mich dennoch gut über die knapp 90 Minuten getragen. Nicht zuletzt dank der meiner Meinung nach wirklich guten Performance von Blake Lively, der abwechslungsreichen Kameraarbeit und dem schönen Wechsel zwischen ruhigen und spannenden Phasen. Die Kritik von iUserProfile finde ich berechtigt, auch in meinen Augen war diese ganze Vogel-Geschichte nur ein Mittel, um die Hauptdarstellerin ein wenig von der Bürde des ständigen Fokus zu entlasten. Was den an manchen Kritikerstellen bemängelten Realismus angeht: Ja, ist mir auch ein paar Mal aufgefallen, aber mal ganz ehrlich:
    1. Es ist ein Horrorfilm mit einem Hai. Wenn das Tier dann nach dem ersten erfolglosen Angriff einfach wieder ins Meer zurückschwimmt und sich nicht weiter um die sicher auf einem Riff gelagerte Bikini-Frau kümmert, wäre das zwar realistisch, aber eben auch verdammt langweilig. Also echt.
    2. Es ist ein Horrorfilm mit einem Hai. Es gibt keine blutrünstigen Alien, keine mutierten Zombies, keine Superviren und auch sonst keinen Fantasy-Horror. Und dafür, dass das Setting des Filmes in der realen Welt spielt finde ich die Kompromisse, die man zwecks Horror eingegangen ist (wie bspw. den etwas arg groß geratenen Hai) vollkommen in Ordnung.

    Kurzum: Wenn ihr Lust auf einen schönen Horrorfilm ohne krasse Jumpscares, Musikeinlagen, die einem das Trommelfell zerdeppern und ohne übermächtige Wesen, sondern nur mit einer Surferin in einer einsamen Bucht und einem bedrohlichen Jäger habt, dann kann ich euch “The Shallows” nur empfehlen. Und wenn nicht, dann guckt euch Deadpool an. Ich warte ja noch heute auf einen Nachtrag für den meiner bescheidenen Meinung nach BESTEN Marvel-Film aller Zeiten von Seiten der Cripples ^^. Da der aber nicht mehr kommt: Seht euch Deadpool an!


Jetzt bist du dran! Sag uns deine Meinung:



Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>